Sie sind hier: Wintersportgeschichte
Zurück zu: Geschichte
Allgemein:
Anfahrt
Stadtverwaltung
Gästeinformation
Webcams & Wetter
Partnerstädte
Literatur
Kontaktformular
Gästebuch
Impressum
Disclaimer
Sitemap
FAQs
Wintersport in Brotterode ist seit über 100 Jahren ein Begriff in Thüringen und in der ganzen Welt.
Am 14. Februar 1905 wurde der Verein zur Förderung des Wintersportes gegründet.
Am Gründungstag versammelten sich viele Einwohner und Schaulustige am 803 m hohen Seimberg. Hier zeigten zwei Norweger auf einem behelfsmäßig gebauten Sprunghügel die ersten Sprünge von 12-18 m.
In den Folgejahren entstanden eine Sprungschanze sowie eine Rodel- und Bobbahn. Von da an hat Brotterode oft Wintersportgeschichte geschrieben. Kaum ein Verein hatte solche Erfolge (hauptsächlich im Skispringen) vorzuweisen. Von hier kamen Weltmeister, Olympiasieger und Medalliengewinner.
Im Jahre 2005 feierte der Wintersportverein mit einer großen Festveranstaltung sein 100-jähriges Bestehen.
Quelle: Festschrift 100 Jahre Wintersport in Brotterode
Abbildung: Die Skispringer W. Lesser und H. Glaß -
Abbildung: Die Anfänge des Skispringens in Brotterode -
Abbildung: Skispringen in den 50er Jahren -
Quelle: Festschrift 100 Jahre Wintersport in Brotterode, 2005
Abbildung: Bobsleighbahn am Seimberg - Das Foto entstand ca. im Jahre 1914. Am 18. Januar 1914 fand die erste Thüringer Meisterschaft im Rodeln in Brotterode statt. Auch in dieser Sportart erwiesen sich die Brotteröder Winterportler als sehr erfolgreich.
Abbildung: Schanzenumbau 1968/69 - Russische Soldaten helfen bei der Vergrößerung der Schanzenanlage © Foto: Fuchs, Brotterode
Abbildung: Skispringen in Brotterode - Die Skispringen in Brotterode erfreuten sich schon immer einer großen Beliebtheit. Tausende Zuschauer sind bei den Veranstaltungen auch heute noch keine Seltenheit.
Die Anzahl der Brotteröder Skispringer und Wintersportler welche bei internationalen Wettkämpfen und Weltcups starteten sucht in der Welt seines gleichen.
Zu ihnen gehörten:
Werner Lesser, Horst Lesser, Hugo Fuchs, Adolf Baldauf, Manfred Münch, Willi Wirth, Kurt Schramm, Karl-Heinz Herzer, Peter Lesser, Siegbert Münch, Diether Bokeloh, Alfred Lesser, Dieter Neuendorf, Manfred Wolf, Hans-Georg Aschenbach, Dietmar Aschenbach, Bernd Baptisella, Siegfried Robus, Horst Faupel, Hans Leipold, Bernhard Koch, Norbert Schröder, Peter Meffert, Bodo Liebetruth, Reinhard Trute, Thomas Weber, Peter Wabersich, Ulrich Simmen, Günter Münch, Wolfgang Schwarz, Martin Cramer, Karl Hellmich, Jochen Danneberg, Holger Krettek, Ingo Lesser, Ralph Gebstedt u.va.
Abbildung: Olympische Spiele 1976 - Die Brotteröder Hans-Georg und Dietmar Aschenbach sowie Jochen Danneberg
Abbildung: Die neuen Mattenschanzen - © Foto: M. Lauerwald
Brotterode verfügt nun über ein Stadion mit fünf Schanzen, das den Namen eines berühmten Athleten trägt, der den Namen von Brotterode in die Welt hinaustrug, die "Werner-Lesser II Skisprung- Arena" am Seimberg. Damit hat unsere Stadt ihren verstorbenen Ehrenbürger Werner Lesser posthum gewürdigt und der Skisprunglegende ein bleibendes Denkmal gesetzt. Zur Schanzenweihe bzw. Stadionweihe am 9. Oktober 2009 versammelten sich mehr als 100 Gäste aus Sport und Politik, Freunde aus dem österreichischen Bad Mitterndorf, Honoratioren aus dem öffentlichen Leben und viele Brotteröder Einwohner. Darunter war auch Marga Lesser die Witwe Werner Lessers.
Innerhalb des letzten Jahres waren zwei Schanzen für Nachwuchsspringer saniert und zwei weitere gebaut worden. Der große Bakken, die "Inselbergschanze" im Stadion wird ihren Namen behalten.
Stadionweihe 9. Oktober 2009