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Urkunde Verleihung Stadtrecht von 1936

Verleihung des Stadtrechts 1936

© by Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden, mit freundlicher Genehmigung


Brotterode vom Seimberg aus


Brotteröder Trachten

Brotterode ist schön wenn der Schnee es deckt,
wenn im Frühjahr der Föhn die Wälder weckt,
wenn der Sommerwind über die Felder streicht
und die goldene Ähre sich wiegend neigt,
wenn herbstens am Giebel das Weinlaub glüht,
wenn winters der Ski seine Furchen zieht.
Ob du im gleißenden Sonnenlicht
vom Berggipfel ins Weite schaust
ob du hörst wie in dunkler Nacht
die wilde Jagd durch die Lüfte braust.
Oder siehst wie die Sonne sich senkt und wie dich graublau die Dämm'rung umfängt; oder du hörst wie in silberner Mondesnacht des Bergwalds Seele leis flüsternd erwacht. Deine Heimat ist schön, wenn immer es ist, Sei stolz, daß du ein Brotteröder bist.

R. Malsch (aus der Festschrift von 1939)

Luftaufnahme von Brotterode Anfang der 30er- Jahre


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Ansichtskarte ca. 1900 mit preußischen Adler

Die Bahnstrecke Brotterode - Kleinschmalkalden

Am 19. Juli 1897 fand die Absteckung der Bahnstrecke Brotterode - Kleinschmalkalden statt. Der Auftrag zum Bau der Bahnstrecke erging am 29.Juli an die Firma Trautmann & Weißflog in Arnstadt.
Am 7. Dezember 1898 fand die landespolizeiliche Abnahme und am 19. Dezember die Übergabe der Bahnstrecke statt. Die Ausgaben betrugen 688 150 Mark.

Der Bahnhof von Brotterode im Jahre 1900

Am 17. Dezember war der Einweihungstag der Bahnstrecke. Der Empfang des ersten Zuges mit den Ehrengästen sollte festlich begangen werden. In der Nacht aber hatte ein Erdrutsch am vorderen Pulverkopf die Gleise auf einer Schienenlänge komplett verschüttet. Bei starkem Nebel an diesem Tage fuhr der Zug aus Kleinschmalkalden in die auf dem Gleisen liegenden Felsmassen. 2 Wagen des Zuges entgleisten daraufhin und die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden.

Das erste Elektrizitätswerk von Brotterode

Das alte Elektrizitätswerk von Brotterode

Dieses wurde am 8.12.1897 in Betrieb genommen. Mit einer großen Dampfmaschine trieb man einen Generator an, der dann den Strom für Brotterode erzeugte.

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